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    30 Jahre VS im Land Brandenburg

    30 Jahre VS im Land Brandenburg

    VS Fachgruppe Literatur der ver.di VS

    Am 21. März 1991 gründete sich der VS, Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller, im Land Brandenburg. Damals noch in der IG Medien. Der Verband, dem zurzeit ca. 100 Mitglieder angehören, ist der Berufsverband der Schriftstellerinnen und Schriftsteller und jetzt in der ver.di organisiert. Den Vorsitz übernahm mit der Gründung Dietrich Hohmann. Ihm folgten als Vorsitzende Dr. Ingrid Protze, Andrea Jennert, Martin Ahrends, Helmut Routschek und Carmen Winter.

    Der VS hat sich sowohl der Lobbyarbeit für seine Autorinnen und Autoren als auch der Rechte-Vertretung verschrieben. Es geht darum, die Schriftstellerinnen und Schriftsteller des Landes sichtbar zu machen und sich für eine gerechte Entlohnung ihrer Arbeit einzusetzen.

    Von Anfang an hat sich der Brandenburger VS Literaturfeste und Autorinnen-/Autorentreffen mit Weiterbildungen auf seine Fahnen geschrieben. Seit 2016 gehen die Mitglieder gemeinsam mit Kollegen aus dem Berliner Verband einmal jährlich in Blossin in Klausur. Tradition ist auch, dass im Anschluss an die jährliche Mitgliederversammlung des VS, die an wechselnden Orten im Land Brandenburg stattfindet, mit einer Lesung »Wider das Vergessen« an Kolleginnen und Kollegen erinnert wird.

    2019 war der VS Gründungsmitglied des Brandenburgischen Literaturrates.

    Seit 2006 sind fünf Anthologien entstanden. Die sechste wird im Mai im »verlag für berlin und brandenburg« erscheinen und ist das Geburtstagsgeschenk der Schriftstellerinnen und Schriftsteller an sich selbst. Unter dem Titel »Hier ist herrlich arbeiten« sind mehr als 30 kurze Texte vereint, die sich inhaltlich mit den letzten 30 Jahre befassen. Sieben Grafikerinnen/Grafiker und Illustratorinnen/Illustratoren aus dem Land Brandenburg veredeln den Band mit ihrer künstlerischen Handschrift.

    Die Buchpremiere ist am 27. Mai 2021 um 19:00 Uhr im Kleist-Museum geplant.

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    ... der ver.di Berlin/Brandenburg vom 16. März 2021