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    Paul-Celan-Preis 2019

    Paul-Celan-Preis 2019

    VS Fachgruppe Literatur der ver.di, VdÜ wikimedia Paul Celan  – 1938, Passfoto

    Die Vergabemodalitäten für den seit 1988 verliehenen Paul-Celan-Preis, mit dem der Deutsche Literaturfonds in Darmstadt jährlich eine herausragende Übersetzung ins Deutsche mit 20.000 Euro ausgezeichnet, wurden verändert. Fortan können neben der Jury auch Verlage Kandidaten für die Auszeichnung vorschlagen.

    Dafür erforderlich ist die Einreichung des übersetzten Werks in fünf Exemplaren, ein etwa zwanzig Seiten umfassender Auszug aus dem Original sowie eine Biobibliographie der Übersetzerin oder des Übersetzers.

    Einreichfrist
    für den Paul-Celan-Preis 2019, der traditionell auf der Frankfurter Buchmesse vergeben wird, ist der 28. Februar 2019 (Poststempel).

    Der Jury
    gehören ab 2019 an: Gabriele Betz, Gabriele Leupold, Miriam Mandelkow, Gunther Nickel und Ulrich Sonnenberg.

    Kontakt:
         Deutscher Literaturfonds e.V.
         64287 Darmstadt, Alexandraweg 23
         info@deutscher-literaturfonds.de

    Weitere Informationen
    auf der Internetseite des Veranstalters

    zum Paul-Celan-Preis

    1988 wurde vom Deutschen Literaturfonds der Paul-Celan-Preis gestiftet, der zunächst bis 1995 für herausragende Literaturübersetzungen aus dem Französischen ins Deutsche verliehen wurde. Seit 1994 ist der Preis für alle Sprachen geöffnet und deutschsprachigen Übersetzern vorbehalten.

    Er ist für ein belletristisches Werk bestimmt, das lieferbar und in einem deutschsprachigen Verlag erschienen ist. Mit diesem Preis wird das Ziel verfolgt, »den geistigen Austausch und die gegenseitige Verständigung auf dem Gebiet der Gegenwartsliteratur über alle Grenzen hinaus zu intensivieren«.

    Die Dotierung betrug zu Anfang 20.000 DM, später 10.000 Euro und seit 2019 ist sie mit einer Summe von 20.000 Euro verbunden. Die Verleihungen finden seit vielen Jahren während der Frankfurter Buchmesse statt.