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    23. Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb

    23. Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb

    Nichts ist wahr, alles ist erlaubt!
    Das aus Friedrich Nietzsches Traktat ‚Also sprach Zarathustra’ entnommene Zitat hat sich in viele Zeiten und Bereiche geschlichen, nicht zuletzt zum Beispiel in das Umfeld des Chaos-Computer-Club (Karl Koch), der damit die ersten Hacks in den Achtzigern rechtfertigte.

    Auch in der Gegenwart möchte man meinen, dass es gar keine Wahrheit gibt. Der Irakkrieg wurde auf Basis von Fakten erklärt, die sich Jahre später von Anbeginn als unrichtig entpuppt haben, …

    Und im Privaten genauso? Ist eigentlich nichts wahr, in unseren Partnerschaften, in den Beziehungen zu Freunden und Bekannten? Ist die Lüge im Interesse der eigenen Darstellung im Gespräch der Normalfall? …

    In unserer Kindererziehung scheint es sie zu geben. Wahrheit in Form von Wertvorstellungen und Regeln, zumeist einer Idee von Gleichheit und Gemeinschaft verpflichtet, einem Bewusstsein davon, dass eben nicht alles gegen jeden erlaubt ist, dass es einen Kategorischen Imperativ gibt – eine höhere Idee vom Leben, als es sich in Politik, Liebe, in Technologie und Alltag darstellt.

    Unser Wettbewerb sucht Geschichten,
    die sich mit Nietzsches provokantem Zitat auseinandersetzen – im gesellschaftlichen Bereich wie im Privaten. …

    Einsendeschluss
    Die unveröffentlichten Texte sollen bis zum 30. September 2018 elektronisch geschickt werden.

    Die Texte
    sollen 11.000 bis 13.000 Zeichen lang sein (ohne Leerzeichen) und als Worddokument (bitte kein PDF!) eingereicht werden. Pro Teilnehmer kann nur ein Text eingereicht werden. … Die Rechte an den Texten bleiben immer beim Autor / der Autorin, die Geschichten der Bestenliste können mit Ausschreiben des nächsten Wettbewerbs aus der Veröffentlichung zurückgezogen werden.

    Unsere Jury

    • Prof. Dr. Kathrin Bleuler (Univ. Salzburg),
    • Dr. Katrin Lange (Literaturhaus München),
    • Heike Hauf (freie Lektorin)

    wählt aus den eingesandten Geschichten vier aus. Die Lesung dieser vier Siegergeschichten findet am
    24. November 2018 (genauer Ort wird noch bekannt gegeben) in München statt. Jeder Text wird erst musikalisch (live) eingeführt, dann von einem Schauspieler gelesen, daraufhin in einem Menügang interpretiert. Vier solcher Gänge gibt es. Das Publikum wählt zum Schluss den Sieger; das Preisgeld wird im Anschluss vergeben.

    Insgesamt 2.000 Euro Preisgeld:

    • 1.500 Euro Publikumspreis,
      am Lesungsabend gewählt und verteilt auf die Plätze 1 (1.000 Euro), 2 und 3 (je 250 Euro),
    • 500 Euro Jurorenpreis (wird von der Jury für die von ihr gewählte beste Geschichte vergeben).

    Alle Informationen ...

    Weitere Details und Informationen zur Ausschreibung auf der Internetseite des Veranstalters.