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    Berliner VS für Meinungs- und Kunstfreiheit

    Berliner VS für Meinungs- und Kunstfreiheit

    Bei dem Berliner Autor Hans-Joachim Lehmann wurde im Rahmen eines polizeilichen Ermittlungsverfahrens wegen Beleidigung der Berliner Senatssprecherin Claudia Sünder am 18. Juli 2018 eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Im Zuge dessen wurden Arbeitsmittel beschlagnahmt, die für eine schriftstellerische Tätigkeit unabdingbar sind.

    Politiker und Sprecher des Berliner Senats sind relative Personen der Zeitgeschichte. Auch persönliche Biographien müssen Thema eines demokratischen Diskurses sein dürfen. Der Berliner Landesvorstand des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller vermisst bei dem Untersuchungsbeschluss die Abwägung zwischen Meinungsfreiheit und Persönlichkeitsschutz.

    Der Vorstand des VS Berlin spricht sich für die Meinungsfreiheit und die Kunstfreiheit aus. Dort, wo Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus politischen Gründen ihre Arbeitsmittel vorenthalten werden, wird der demokratische Prozess erschüttert. Dies darf nicht hingenommen werden.

    VS-Logo mit Schrift VS

    Für den Vorstand des VS Berlin
    Michael Wildenhain
    (Vorsitzender)

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    zur Presseinformation der ver.di Berlin-Brandenburg.