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    Ausgezeichnet mit der REBEKKA

    Ausgezeichnet mit der REBEKKA

    Die REBEKKA, der in diesem Jahr
    mit 6.000 Euro dotierte Preis für langjähriges Übersetzen, geht an Maike Dörries.

    VS Fachgruppe Literatur der ver.di | VdÜ privat Maike Dörries

    Mit Maike Dörries (1966 in Oldenburg geboren) zeichnet die Jury eine ungewöhnlich produktive, kreative und vielseitige Übersetzerin aus dem Schwedischen, Norwegischen und Dänischen aus.

    Ihre Lust am spielerischen Umgang mit Sprache und Vermitteln von Literatur entdeckte sie bereits früh: Schon als Schülerin reichte sie Übersetzungen bei Kinderbuchverlagen ein. Nach dem Studium der Skandinavistik und kurzer Verlagstätigkeit machte sie 1998 ihre Leidenschaft zum Beruf. Als freie Übersetzerin hat sie seitdem fast 300 Bücher – Belletristik, Krimis, Sachbücher – ins Deutsche gebracht, wobei ihr sprachschöpferisches Talent vor allem der Kinder- und Jugendliteratur zugutekommt.
    Zu ihren Autorinnen und Autoren gehören Katarina von Bredow, Tom Egeland, Katarina Mazetti, Mats Wahl, Jo Nesbø, Sven Nordqvist und Kjersti Wold; die von ihr übersetzten Krimiserien mit Lasse und Maja von Martin Widmark und die Wickie-Bücher von Runer Jonsson fehlen in kaum einem Kinderzimmer.
    Daneben arbeitet sie als Agentin, Scout und Außenlektorin und gibt ihr Wissen in Seminaren und Workshops an den übersetzerischen Nachwuchs weiter.
    Berufspolitisch engagiert sich Dörris unter anderem durch ehrenamtliche Mitarbeit an Übersetzen, der Zeitschrift des Verbandes deutschsprachiger Übersetzer/innen literarischer und wissenschaftlicher Werke (VdÜ).

    Die Rebekka wird durch eine dreiköpfige Jury gewählt, die aus Übersetzerinnen und Übersetzer besteht. In diesem Jahr waren das Regine Elsässer, Hannes Langendörfer sowie die letztjährige Preisträgerin Cornelia Holfelder-von der Tann.

    Der Übergabe der Auszeichnung findet am 18. März 2022 im Rahmen der Leipziger Buchmesse statt. Laudator wird der Skandinavisch-Übersetzer Günther Frauenlob sein.