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    Zum 70. Internationalen Tag der Menschenrechte

    10.12.2018, 18:0028195 Bremen, Schnoor 1-2, Künstlerhaus

    Zum 70. Internationalen Tag der Menschenrechte

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    »Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.« (UNO)

    Texte und Töne

    Lesung des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Bremen

    Menschenrechte sind »angeborene« Rechte einer jeden Person und bilden die rechtlichen und moralischen Grundpfeiler der Menschheit. Dies bedeutet, dass ein Land sie nicht seinen Bürgern verleihen, sondern sie anerkennen muss. Ungleichberechtigung von Frau und Mann, religiöse Verfolgung oder Sklavenarbeit sind wichtige Themen in der Arbeit von Menschenrechtsorganisationen. Zu einer Verletzung der UN-Menschenrechte kommt es beispielsweise durch Diskriminierung, Intoleranz, Rassismus oder Freiheitsberaubung. Außerdem sollte sich jeder informieren, wie in anderen Teilen der Welt mit den Menschenrechten umgegangen wird.

    Wer sich mit Fluchtgründen auseinandersetzt und sich mit Migration in Deutschland, Europa oder in anderen Ländern beschäftigt, kommt nicht an dem Thema »gerechtere Gesellschaftsordnung« vorbei. Dazu beizutragen, ist das Ziel vieler Initiativen, die sich auf demokratischem Wege zur Achtung der Menschenrechte und Solidarität und zur Zivilgesellschaft hier und in anderen Ländern einsetzen. Es gäbe viel weniger Flüchtlinge, wenn es gelänge, die Kluft zwischen Rechtlosen und Privilegierten, zwischen Armen und Reichen abzubauen und so Kriege zu verhindern.

    Wir präsentieren zum 70. Gedenktag der Menschenrechte ein Programm aus Texten & Tönen: Der rote Faden besteht aus drei miteinander verbundenen Fluchtgeschichten aus dem Buch »Muslime in Beruf und Alltag«, die von Leserinnen/Lesern vorgetragen werden. In diesen Berichten werden mehrere lyrische Texte von bremischen Künstlerinnen und Künstlern integriert und rezitiert.

    UNO

    VS Fachgruppe Literatur der ver.di Niedersachsen/Bremen
    Foto/Grafik: UNO

     

    Wann | Wo
         10. Dezember 2018, 18:00 Uhr
         Künstlerhaus Ausspann
         28195 Bremen, Schnoor 1-2


    Mitwirkende

    Texte
    Fluchtgeschichten
         von Béatrice Hecht-El Minshawi und
    lyrische Texte
         von Rudolph Bauer, Inge Buck, Martina Burandt

    Leserinnen/Leser
          Frank Dopp, Christiane Hahn-Büthe,
         Gerhard Mannaße, Majd Saleh

    Musik
          Behzad Rooshanpour
         spielt auf der Santur, der Setar und der Tonbak