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    Stoppt den Krieg in der Ukraine

    Stoppt den Krieg in der Ukraine

    14.03.2022

    Pressemeldung vom 14. März 2022
    des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Sachsen-Anhalt

    Nicht noch ein Haus! Nicht noch eine Stadt! Keine Angriffe auf hilflose Menschen wie Frauen und Babys im Krankenhaus. Für diesen Angriff in Mariupol und die menschenverachtende Bemerkung des russischen Außenministers erstarren die Worte im Hals. Zu viele sind gestorben und verwundet. Zu viele sind auf der Flucht ins Nichts. Keine Stunde mehr Krieg! Odessa muss verschont werden! Mariupol darf nicht ausgelöscht werden, Kiew nicht fallen.

    Blutjunge, russische Soldaten, die im Schnee verrecken, lösen ebenso Trauer aus wie die Zivilisten in der Ukraine. Mutigen Russen, die gegen den Krieg demonstrieren und dafür ins Gefängnis gehen, gebührt die Sympathie der Autoren unseres Bundeslandes wie den Flüchtenden.

    Große Sorge treibt uns bei der aktuellen Kriegsentwicklung um, zu denen Waffenlieferungen der Westmächte an die Ukraine ebenso gehören wie die Anwerbung syrischer Söldner in Russland. Wir halten Putin zu einem atomaren Schlag fähig, sehen die Welt am Rande eines Atomkriegs. Selbst wenn dieser ausbleiben sollte, wird Europa wirtschaftlich in den Ruin getrieben. Die Hungersteine im Flussbett der Elbe rufen schon nach uns.

    Deshalb appellieren wir an die Vernunft aller politischen Entscheidungsträger

    • für eine sofortige Waffenruhe,
    • für Verhandlungen, die aus Verheerung und Stillstand herausführen und
    • zur Rückkehr zu einem Leben in Frieden für alle Menschen!

    Die Waffen nieder!

    Renate Sattler                              Elke Bannach-Hoffmann
    Vorsitzende                                  Stellvertretende Vorsitzende

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