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    Ein Erfolgsschriftsteller mit Haltung

    Ein Erfolgsschriftsteller mit Haltung

    19.12.2018

    Der VS gratuliert Eberhard Hungerbühler alias Felix Huby

    Eberhard Hungerbühler wird am 21. Dezember 80 Jahre alt. Er war von 1989 bis 1991 stellvertretender Vorsitzender des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller VS in ver.di. Wir gratulieren ihm zu seinem runden Geburtstag ganz herzlich und wünschen ihm weiterhin Gesundheit und Schaffenskraft.

    Eberhard Hungerbühler, 1938 bei Tübingen geboren, wurde zunächst Redakteur bei der Schwäbischen Donau-Zeitung in Ulm (heute Südwestpresse), schrieb für die Satirezeitschrift »Pardon« und arbeitete von 1972 bis 1979 als Korrespondent für den »Spiegel«. Als Schriftsteller hatte er nicht nur mit dem schwäbischen Kommissar Bienzle schnell großen Erfolg. Er schrieb rund 700 Drehbücher, mehr als 30 »Tatort«-Folgen, beliebte TV-Serien, wie »Oh Gott, Herr Pfarrer«, Theaterstücke, Kinderbücher und immer wieder erfolgreiche Kriminalromane. Dafür gab es zahlreiche Preise, zuletzt den schwäbischen »Sebastian-Blau-Ehrenpreis«, aber vor allem auch eine treue Leserschaft, die er nicht zuletzt mit seiner schwäbischen Bodenständigkeit gewonnen hat. Er will sein Publikum unterhalten, wie er selbst sagt, aber auch Unterhaltung habe mit Haltung zu tun. Auch heute noch geht er gegen rechte Strömungen auf die Straße, wenn es nötig ist.

    Und er erlebt gerade besonders fruchtbare schriftstellerische Jahre. Seinen autobiografisch inspirierten Romanen »Heimatjahre« (2014) und »Lehrjahre« (2016) folgt nun zu seinem Geburtstag der dritte Band »Spiegeljahre« bei Klöpfer & Meyer. Die Romanbiografie zeichnet die Zeitspanne nach, die mit seiner Journalistentätigkeit beim Magazin »Spiegel« zusammenfällt, jene so angespannten siebziger Jahre – den RAF-Prozess, das berühmte Interview mit Hans Filbinger, das zum Rücktritt des CDU-Politikers führte.

    Für den VS hat sich Eberhard Hungerbühler von 1993 bis 1998 als Vorsitzender des Landesverbandes Berlin intensiv eingesetzt. Als stellvertretender Vorsitzender des Bundesvorstands von 1989 bis 1991 engagierte er sich insbesondere für ein kollegiales Miteinander bei den Übertritten aus dem Schriftstellerverband der DDR (SV) in den Verband deutscher Schriftsteller (VS). Kollege Hans Müncheberg erinnert sich an seine zugewandte Offenheit in schwierigen Zeiten: »Er war ein freundschaftlicher Organisator der Zusammenführung«. Gemeinsam mit dem Bundesvorstand und dem Landesvorstand Berlin gratuliert Hans Müncheberg ganz herzlich mit »freundschaftlichen Grüßen«.

    Pressekontakt

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    Valentin Döring • +49.30.6956-2327 • info@schriftstellerverband.org

    Die Pressemeldung der VS ...

    VS Fachgruppe Literatur der ver.di
    Foto/Grafik: ver.di

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