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    Jubiläumskongress des VS eröffnet

    Jubiläumskongress des VS eröffnet

    15.02.2019

    50 Jahre Einsatz für Frieden, Völkerverständigung und Humanität
    Jubiläumskongress des VS feierlich eröffnet

    »Die Stadt ist stolz darauf, dass der 22. Kongress des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Aschaffenburger stattfindet«, begrüßte der Aschaffenburger Oberbürgermeister Klaus Herzog heute die Gäste des Festakts zum 50. Geburtstag des VS und wünschte lebendige Diskussionen mit zukunftsweisenden Entscheidungen.

    Die Wirklichkeit mitzugestalten sei von Anfang an Anliegen des VS gewesen, erklärte die VS-Bundesvorsitzende Eva Leipprand: »Wir tragen eine besondere Verantwortung für die Welt um uns herum.« Im Sinne dieses Verantwortungsgefühls habe der VS stets als Faktor in der Gesellschaft agiert, so Leipprand, und auch jetzt müssten die Schriftstellerinnen und Schriftsteller einen Kompass durch die revolutionären Umwälzungen der Digitalisierung finden.

    »Die Diskurse, die die Schriftstellerinnen und Schriftsteller anstoßen können, sind ein wichtiger Beitrag zur gelebten Demokratie«, betonte auch der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler in seinem Grußwort. Die Literatur und die Schriftstellerinnen und Schriftsteller könnten diesem Staat und dieser Gesellschaft sehr viel geben, sowohl politisch als auch kulturell.

    Der VS könne stolz auf seine Geschichte sein und sich auf seine Zukunft freuen, erklärte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke. Die Geschichte des Verbands sei geprägt durch Erfolge, die durch Beharrlichkeit erzielt worden seien. Er wünsche sich auch künftig »einen politischen VS, der, wo immer es nötig ist, auch unbequem ist«, so der ver.di-Vize.

    Welch herausragenden Beitrag der VS in seiner 50jährigen Geschichte zu Frieden, Völkerverständigung und Humanität geleistet habe, hob der stellvertretende VS-Vorsitzende Imre Török in seiner Zeitreise durch die bewegte Geschichte des Verbands hervor. Doch »Humanität ist wie die dünne Humusschicht unserer Erde, sie kann schnell weggespült werden. Und die Zeichen stehen auf Sturm«, warnte er. In dieser Situation dürften die Schriftstellerinnen und Schriftsteller nicht bescheiden sein, sie müssten Rechtsstaatlichkeit und Demokratie verteidigen: »Weder im Netz, noch auf den Straßen, noch in unseren Parlamenten dürfen wir faschistische Umtriebe dulden«, forderte Török.

    Pressekontakt

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    Valentin Döring • +49.30.6956-2327 • info@schriftstellerverband.org

    Die VS-Pressemeldung ...

    VS Fachgruppe Literatur der ver.di
    Foto/Grafik: ver.di

    ... vom 15. Februar 2019
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