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    Die Lage bleibt prekär

    Die Lage bleibt prekär

    14.10.2021

    Zur aktuellen VdÜ-Honorarumfrage

    Der VdÜ fragt bei seinen Mitgliedern in regelmäßigen Abständen anonymisiert Vertragsbedingungen ab. Die »Honorarumfrage Buch« gibt einen Überblick über Normseitenhonorare sowie Absatz- und Lizenzbeteiligungen.

    »Die große Vielfalt der Weltliteratur erschließt sich der deutschen Leserschaft durch Übersetzungen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft und der Buchbranche. Leider wird die Arbeit der Übersetzerinnen und Übersetzer nicht angemessen entlohnt.

    Wie die neuste VdÜ-Honorarumfrage zeigt, sind die Normseitenhonorare in den letzten beiden Jahren im Schnitt um gerade einmal 1 Cent auf 18,73 Euro gestiegen. Angesicht der hohen Inflationsrate ist das besonders bitter. Seit 2001 hat das durchschnittliche Seitenhonorar fast 16 Prozent seiner Kaufkraft eingebüßt.

    Leider hat es der Gesetzgeber versäumt, die schwache Verhandlungsposition der Übersetzerinnen und Übersetzer gegenüber den Verlagen zu stärken. Ein Verbandsklagerecht, branchenweite Vergütungsregeln und eine staatliche Übersetzungsförderung, die auch den Übersetzenden zugutekommt, könnten die prekäre Lage der Zunft verbessern und stehen daher weiterhin auf der Agenda des VdÜ.«

    Marieke Heimburger
    Erste Vorsitzende des VdÜ

      

    VS Fachgruppe Literatur der ver.di | VdÜ VdÜ Honorarumfrage Buch 2019/2020

    Die aktuelle Honorarumfrage Buch 2019/2020
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    ... vom 13. Oktober 2021
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