#LITERATURUNTERSTROM

    »Literatur unter Strom. 50 Jahre VS«: unter diesem Motto findet vom 14. bis 17. Februar 2019 der 22. Bundes- und Jubiläumskongress des VS in Aschaffenburg statt. Im Mittelpunkt der über 30 Lesungen, hochkarätig besetzten Debatten sowie der Neuwahl des VS-Bundesvorstandes stehen die Themen Politik und Digitalisierung.

    »Die Stadt nimmt uns sehr herzlich auf«, so VS-Bundesvorsitzende Eva Leipprand. »Dank Burkard Fleckenstein, dem Kulturamtsleiter der Stadt, der uns mit seinem Team großartig unterstützt, und der Förderung durch Oberbürgermeister Klaus Herzog, konnten wir einen Kongress organisieren, der neben unserer Delegiertenkonferenz außerdem über 30 Lesungen an über 20 Orten bietet, einen anregenden Rahmen für Debatten, Austausch und Gespräch, Poetry Slams, und kulinarische wie kreative Genüsse. Der VS bedankt sich herzlich bei der Stadt Aschaffenburg für ihre Leidenschaft zu Literatur und politischen Debatten.«

    Eva Leipprand

    VS Fachgruppe Literatur der ver.di
    Foto/Grafik: K. Lipa

    Altstadt – Metzgergasse

    VS Fachgruppe Literatur der ver.di
    Foto/Grafik: Kongress- und Touristikbetriebe der Stadt Aschaffenburg (Till Benzin)

    Die Stadt – #NizzaAmMain

    In der kreisfreien Stadt Aschaffenburg am Bayerischen Untermain leben 70.000 Menschen. Aufgrund des milden Klimas wird die Stadt auch als »Bayerisches Nizza« bezeichnet. Ihre Lage im äußersten östlichen Teil des Rhein-Main-Gebietes am Rande des Spessarts verleiht ihr den Beinamen »Tor zum Spessart«.

    Seit der Gründung des Stifts St. Peter und Alexander im Jahre 957 gehörte Aschaffenburg bis zur Säkularisation im Jahre 1803 zum Kurfürstentum Mainz und fungierte als Zweitresidenz der Erzbischöfe. 1814 wurde Aschaffenburg bayrisch.

    Die heutige Hochschulstadt weist einzigartige Sehenswürdigkeiten und ein reiches kulturelles Leben auf. Dominiert wird das Stadtbild vom Schloss Johannisburg. Der Renaissancebau aus dem frühen 17. Jahrhundert beherbergt heute verschiedene Museen und Sammlungen, darunter die größte Außenstelle der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen (derzeit wegen Renovierung geschlossen). Unweit des Schlosses besticht die Stiftsbasilika St. Peter und Alexander durch ihre kunstgeschichtlich wertvolle Ausstattung, darunter die »Beweinung Christi« von Mathias Grünewald, ein ottonisches Kruzifix aus dem 10. Jahrhundert sowie ein romanischer Kreuzgang.

    Angeregt durch die Ausgrabungen in Pompeji, ließ König Ludwig I. von Bayern Mitte des 19. Jahrhunderts ein römisches Wohnhaus rekonstruieren. Das »Pompejanum« liegt malerisch auf einem Weinberg über dem Main, inmitten eines mediterran gestalteten Gartens mit Mandel- und Feigenbäumen. Am Rande der Stadt lädt der Park Schönbusch, einer der bedeutendsten Landschaftsgärten im englischen Stil, mit seinen abwechslungsreichen Szenen und Kleinarchitekturen zum Spazieren ein.

    Die Museen der Stadt warten mit Höhepunkten wie dem Magdalenenaltar von Lucas Cranach und Gemälden von Christian Schad, einem Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit, auf. Im Juni 2019 öffnet das neue Christian-Schad-Museum im Gebäude des ehemaligen Jesuitenkollegs. Ausstellungshäuser wie die Kunsthalle Jesuitenkirche und der Neue Kunstverein zeigen künstlerische Positionen der klassischen Moderne und der Gegenwart.

     

    Der expressionistische Maler Ernst Ludwig Kirchner wurde 1880 am Bahnhof in Aschaffenburg geboren. Das Geburtshaus dient als Dokumentationszentrum von Kirchners Kindheit und als Forum für kirchnerbezogene Ausstellungen. Sehenswert in Aschaffenburg sind auch die Altstadt mit ihrem Fachwerk und das Stadttheater, eines der schönsten klassizistischen Theater in Süddeutschland.

    Weitere Informationen:
    https://www.facebook.com/Stadtmarketing.AB/

    Schloss Johannisburg – Carillon

    VS Fachgruppe Literatur der ver.di
    Foto/Grafik: Kongress- und Touristikbetriebe der Stadt Aschaffenburg (Till Benzin)

    Museumsnacht – Karlsplatz

    VS Fachgruppe Literatur der ver.di
    Foto/Grafik: Kongress- und Touristikbetriebe der Stadt Aschaffenburg (Till Benzin)

    Kulturstadt Aschaffenburg

    In der Kulturstadt Aschaffenburg begegnen sich Tradition und Gegenwart. Kultur in Aschaffenburg lebt von der Begegnung eines bedeutenden kulturellen Erbes mit einem umfassenden, qualitätsvollen und zeitgemäßen Angebot.

    Unterschiedliche Erwartungshaltungen werden vom städtischen Kulturangebot und den privaten Kulturanbietern abgedeckt. Der Bogen spannt sich vom anspruchsvollen Schauspiel in einem der schönsten klassizistischen Theater Süddeutschlands bis hin zur bundesweit bekannten Kabarettbühne Hofgarten, vom Cranach-Zentrum im Schlossmuseum bis zur renommierten Kunsthalle Jesuitenkirche. Das Kulturportal der Stadt Aschaffenburg gibt eine Übersicht zu Veranstaltungen, Kulturprojekten, Institutionen und Initiativen.

    Zum Themenstadtplan Kultur:

    Das Kulturamt

    »Wir freu­en uns sehr dar­über, dass sich der VS da­für ent­schie­den hat, den Ju­bi­lä­ums­kon­gress in Aschaf­fen­burg durch­zu­füh­ren und be­grü­ßen al­le Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer sehr herz­lich. Dem VS und sei­nen De­le­gier­ten wün­schen wir le­ben­di­ge Dis­kus­sio­nen mit gu­ten, zu­kunfts­wei­sen­den Ent­schei­dun­gen und al­len Gäs­ten an­ge­neh­me, er­leb­nis- und er­trag­rei­che Ta­ge in Aschaf­fen­bur­g.«

    VS Fachgruppe Literatur der ver.di
    Foto/Grafik: Alfen

    Burkard Fleckenstein

    Leiter des Kulturamts der Stadt Aschaffenburg

    Burkard Fleckenstein (Jahrgang 1955) studierte Schulmusik an den Musikhochschulen Frankfurt und München. Nach der Referendariatszeit in München war er 1982 bis 1984 als Studienrat z.A. am Schiller-Gymnasium in Hof tätig. 1984 übernahm er die Leitung der städtischen Musikschule Aschaffenburg.

    Seit August 2000 ist Fleckenstein Leiter des Kulturamts der Stadt Aschaffenburg. Zu seinen Aufgabengebieten zählen die Verwaltung des Stadttheaters und die Erstellung und Betreuung des Spielplans mit rund 200 Veranstaltungen in Stadttheater und Stadthalle, Kulturprojekte wie die Aschaffenburger Kulturtage und Sonderprojekte wie Landesausstellungen, musikalische Projekte, die Verwaltung von drei Kulturstiftungen und Vertretungsaufgaben.

    Daneben ist er Geschäftsführer der Bachgesellschaft Aschaffenburg e.V. und des Theaterfördervereins Aschaffenburg e.V. sowie Vorstandsmitglied des Verbandes Bayerischer Sing- und Musikschulen und Vorsitzender des Kuratoriums der Musikakademie Hammelburg.

    Gemeinsam mit seinem Team (Jonas Steinert, Anne Rotter, Felix Glawion) sowie dem Bundesvorstand und der Geschäftsstelle des VS koordiniert und organisiert er seit 2017 die Vorbereitungen zum 22. Bundeskongress zum 50-jährigen Bestehen des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in Aschaffenburg.

    zur Internetseite der Stadt Aschaffenburg

    Veranstaltungsorte

    VS Fachgruppe Literatur der ver.di
    Foto/Grafik: DvK

    Stadtbibliothek | Altes Forstamt

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    Foto/Grafik: Kulturamt

    Martinushaus

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    Foto/Grafik: Kulturamt

    Stadttheater

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    Foto/Grafik: NiKolai Nowitzki

    Hofbibliothek im Schloss

    VS Fachgruppe Literatur der ver.di
    Foto/Grafik: Till Benzin

    Der Kongress und die Veranstaltungen »Literatur unter Strom« werden dankenswerter Weise gefördert durch:

    VS Fachgruppe Literatur der ver.di
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    ver.di Kampagnen