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    Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2018

    Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2018

    VS Fachgruppe Literatur der ver.di Grasnick & Grasnick/Lachnit Flugfeld für Träume

    Der Berliner Dichter Ulrich Grasnick lobt 2018 zum zweiten Mal einen Lyrikpreis aus. Der diesjährige Preis steht unter dem Motto »Ich will nicht gleichen dem müden Wanderer«. Das Thema der Ausschreibung lautet
         »Im Auge des Dichters«.
    Positionierung und Mut braucht der Lyriker, um der Zerbrechlichkeit des Heute zu begegnen, so heißt es in der Begründung des Preisgebers Grasnick.

    Der Ulrich-Grasnick-Lyrik-Preis wird an zwei Autorinnen bzw. Autoren vergeben. Die Preisträger erhalten die Möglichkeit einer öffentlichen Lesung in Zusammenarbeit mit dem Köpenicker Lyrikseminar/Lesebühne und dem Bezirksamt Treptow-Köpenick im Kulturzentrum Adlershof Alte Schule in Berlin. Die preisgekrönten Gedichte werden darüber hinaus unentgeltlich in einer Anthologie des Köpenicker Lyrikseminar veröffentlicht.

    Die eingereichten Gedichte werden nach dichterischer Eigenständigkeit, Einfallsreichtum, sprachlichem Ausdruck und Bildhaftigkeit der Sprache bewertet. Die Preisträgerinnen bzw. Preisträger erhalten neben einer Urkunde vom Preisstifter ein antiquarisch wertvolles Buch. Die Ausschreibung richtet sich an Autorinnen und Autoren ab dem 16. Lebensjahr. Es können jeweils bis zu drei selbstverfasste, unveröffentlichte Gedichte in deutscher Sprache (maschinenschriftlich auf DIN A4 Seiten, in zweifacher Ausführung und mit kurzem Lebenslauf und Bibliographie) eingereicht werden.

    Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2018 auf dem Postweg unter dem Stichwort »Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis« zu senden an:
         Frau Almut Armélin,
         Markgrafenstr. 40, 10117 Berlin.
    Eingangsbestätigungen können nicht versandt werden.

    Der Ulrich- Grasnick-Lyrikpreises 2017 wurde am 16. Februar 2018 in Berlin an Marcus Neuert aus Minden (1. Preis) und Sigune Schnabel aus Düsseldorf (2. Preis) im Kulturzentrum Adlershof Alte Schule verliehen. [siehe auch hier]

    Zur Person des Preisstifters

    Ulrich Grasnick,
    geboren am 4. Juni 1938 in Pirna, ist ein deutscher Lyriker und Mitglied im Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Er wurde mit der goldenen Medaille des Peruanischen Schriftstellerverbandes „Haus des Peruanischen Dichters“ (Lima) ausgezeichnet und erhielt dessen Ehrenmitgliedschaft.

    Veröffentlichungen (Auswahl):
    “Der vieltürige Tag“ (1973) und „Ankunft der Zugvögel“ (1976). „Liebespaar über der Stadt“ (1979) und „Hungrig von Träumen“ (1990) – beide mit Gedichten zu Bildern von Marc Chagall – sowie „Das entfesselte Auge. Hommage à Picasso“ (1988) oder „Pastorale“ – Gedichte zu Gemälden und Holzschnitten von Karl Schmidt-Rottluff, „Fels ohne Eile“ mit Gedichte zu Bildern von Stefan Friedemann (2003). 2017 erschien "Fermate der Hoffnung. Hommage an Marc Chagall. Gedichte Deutsch/Russisch".

    Viele Gedichte von Ulrich Grasnick wurden vertont von Prof. Günter Schwarze.