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    VG Wort zahlt Restbeträge aus

    VG Wort zahlt Restbeträge aus

    VG Wort zahlt Restbeträge der Nachausschüttungen
    2012-2016 bis Jahresende 2017 an Autorinnen und Autoren aus

    Logo der VG WORT VG WORT

    Wie die VG Wort nach ihrer Verwaltungsratssitzung am Freitag abends auf ihrer Webseite veröffentlichte, werden die restlichen Auszahlungen für 2012-2016 bis Jahresende an die Autoren und Autorinnen gehen, die nicht abgetreten haben.

    Mit den Nachausschüttungen erfolgt eine Korrektur der Ausschüttungen der VG WORT für die Jahre 2012 bis 2016. Diese Korrektur ist notwendig geworden, nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) im April letzten Jahres in einem Urteil (Az.: I ZR 198/13 – Verlegeranteil) entschieden hatte, dass die Beteiligung der Verlage an den Einnahmen aus gesetzlichen Vergütungsansprüchen in der Vergangenheit fehlerhaft war. Als Folge dieser Entscheidung hat die VG WORT von den Verlagen sämtliche in den Jahren 2012 bis 2015 ausbezahlten Gelder für gesetzliche Vergütungsansprüche zurückgefordert und den Verlagsanteil der Ausschüttungen 2016 einbehalten.

    Mittlerweile ist ein Großteil (über 90 Prozent) der von den Verlagen zurückgeforderten Gelder wieder bei der VG WORT eingegangen. Allerdings stehen auch noch Rückzahlungen von Verlagsanteilen seitens der VG Bild-Kunst aus. Die Ausschüttungen erfolgen auf der Grundlage des im November 2016 von der Mitgliederversammlung der VG WORT beschlossenen Korrektur-Verteilungsplans und werden bis zum Jahresende durchgeführt.

    Allerdings ist die VG WORT gehalten, die Ausschüttungen an die Urheber unter dem Vorbehalt einer möglichen Rückforderung vorzunehmen. Grund hierfür ist, dass derzeit noch eine Verfassungsbeschwerde eines Verlages gegen die genannte Entscheidung des BGH anhängig ist und nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Bundesverfassungsgericht das Urteil des BGH aufhebt und die Sache zur neuerlichen Verhandlung zurück verweist.

    Zur Medienerklärung der VG Wort (pdf-Datei, 258 KB)