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Renate-Chotjewitz-Häfner-Förderpreis für Doris Lerche

Die Frankfurter Karikaturistin und Autorin Doris Lerche bekam am 24. November 2015 den Renate-Chotjewitz-Häfner-Förderpreis im Rahmen einer Veranstaltung im Hessischen Literaturforum im Mousonturm verliehen.

Nach dem überraschenden Tod von Renate Chotjewitz-Häfner am 24. November 2008 entstand eine Lücke. Sie hatte die Arbeit des VS-Vorstands genauso geprägt wie viele literarische Institute in Hessen.

In ihrem Nachlass hatte sie geregelt, dass die Arbeit von Autorinnen gefördert werden soll. Dem widmete sie einen Teil ihres Erbes.

Der hessische VS beschloss daher gemeinsam mit ihren Söhnen, im Jahr 2010 einen Preis ins Leben zu rufen, der ihrem letzten Wunsch entspricht. Die Stadt Frankfurt/M. und das Land Hessen waren bereit, dem Kreis der Förderer beizutreten. So entstand der Renate Chotjewitz-Häfner-Preis für Autorinnen des VS-Hessen. Er wird jährlich an ihrem Todestag vergeben.

Der Vorstand des VS-Hessen richtet ihn jährlich an unterschiedlichen Orten in Frankfurt/M. aus. Die AG »Zwischen Fluss und Skyline« trifft die Wahl der jeweiligen Preisträgerin.

Anna Rheinsberg war im Jahr 2011 die erste Preisträgerin. Es folgten Ulrike A. Kucera, Nadja Einzmann  und Ursula Flacke.

Im Jahr 2015 erhält Doris Lerche als bislang fünfte Autorin den Preis.

Doris Lerche, Jahrgang 1945, arbeitet als freie Schriftstellerin, Zeichnerin und als Gestalt-Therapeutin in Frankfurt/Main. Sie war eine der ersten Satirikerinnen der Bundesrepublik sowie Initiatorin und langjährige Mitarbeiterin der Frankfurter »Romanfabrik«. Sie veröffentlichte Cartoonbücher, satirisch-poetische Erzählungen, Romane und Gedichte. Ihre Bücher wurden ins Türkische, Koreanische, Slowakische und Spanische übersetzt.

cpl

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weitere Informationen in einem Artikel des »BuchMarkt« vom 25. November 2015.

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