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    Aktualität+Wirkung politischer Lyrik

    WORTE gegen RECHTS

    Aktualität+Wirkung politischer Lyrik

    Wir denken auf Schienen.
    An jeder Weiche ein Denkverbot

    Zur Aktualität und Wirkung von politischer Lyrik


    Lesung/Podiumsgespräch

       am Sonntag, den 24. März 2013, 11:00 Uhr
       Vortragssaal VHS Bambergerhaus
       Faulenstraße 69 | 28195 Bremen

    Mitwirkende

    • Akondoh Ali
      Dichter aus Togo, wohnhaft in Bremen

    • Imre Török
      Vorsitzender des VS

    • Caroline Hartge
      Autorin aus Hannover

    Moderator

    • Wolfgang Schlott
      Präsident des Exil-P.E.N.

    Mit dem Gedicht »Was gesagt werden muss« hat sich Günther Grass nicht zum ersten Mal über das Schweigen hinweg gesetzt, das bestimmte Vorgänge in der Welt dem demokratischen Bewusstsein vorenthält und Berichterstattung in den Medien zu Propaganda macht.
    Das Gedicht von Güther Grass und sein politisches Engagement gaben den Impuls für diese Veranstaltung. Wir stellen den Bremer Dichter Akondoh Ali vor (anerkannt als politisch Verfolgter im Asyl in Bremen), der starke Worte findet zur politischen Situation in seiner Heimat Togo – aber auch zu den Bootsflüchtlingen im Mittelmeer. Wir möchten von ihm wissen, was seine Gedichte für ihn selbst – und in der Welt bewirken. Imre Török hat als VS-Vorsitzender das Projekt »Worte gegen Rechts« ins Leben gerufen. Caroline Hartge aus Hannover beteiligt sich an diesem Diskurs mit eigenen Gedichten. Wir möchten von ihnen mehr über ihre Intentionen – und die Wirkung von politischer Lyrik wissen. Wolfgang Schlott, der sich als Präsident des Exil-P.E.N. für Autorinnen/Autoren engagiert, die gegenwärtig im Exil leben, wird das Gespräch moderieren.

    Das Projekt »zwiesprache lyrik« ist insofern politisch, als es Impulse setzt zum SelbstDenken, zum SelbstHandeln. Lyrik ist notwendig subjektive Aussage eines Einzelnen, durchbricht also vorgeformte Denkbahnen, die scheinbar »objektiv« daher kommen in Medien und Werbung. Insofern ist Lyrik Impuls zu Verantwortung: die eigene Antwort zu finden auf die Zumutungen dessen, was dem Subjekt in der Welt entgegen tritt.

    Ein moderiertes Gespräch zwischen den Akteuren, in das der Vortrag von politischen Gedichten eingebettet ist, soll das uns umgebende partielle Schweigen aufdecken und Mut machen, mehr Verantwortung im politischen Raum zu übernehmen.

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    Ein Artikel im Weser Kurier vom 11. April 2013 informiert über die erfolgreiche Veranstaltung: [LINK]
    Die Einladung zur Veranstaltung von »zwiesprache Lyrik« am 24. März 2013 kann als pdf-Datei hier geladen werden.