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    Lesungen: Hobby, Promotion oder Broterwerb?

    UMFRAGE

    Lesungen: Hobby, Promotion oder Broterwerb?

    Anonyme Online-Umfrage unter deutschsprachigen Autorinnen und Autoren zu Lesungshonoraren – Teilnahme bis 31. Dezember2017

    Können »Liveauftritte«, analog zum Musikbusiness, ein Faktor im Einkommen von Literaturschaffenden sein? Welchen Anteil nehmen bei Lesungen Gagen, Buchverkäufe am Büchertisch oder vielleicht auch Merchandising in der Gesamtrechnung ein – und setzt sich die Honorarempfehlung des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) von 300 Euro pro Lesung wirklich durch?

    Diese Umfrage, die unter den Autoren und Autorinnen der am Netzwerk Autorenrechte angeschlossenen Verbände durchgeführt wird, soll eine aktuelle Standortbestimmung unter Schriftstellerinnen und Autoren im deutschsprachigen Lesungs-Markt erbringen und – indem sie jährlich wiederholt wird –, Trends, Tendenzen, Schwach- oder Ansatzpunkte aufzeigen.

         Hier geht’s zum Online-Fragebogen
         für VS-Autorinnen und Autoren

    Das Ausfüllen des 32 Fragen umfassenden Fragebogens dauert etwa 10 Minuten.
    Der Online-Fragebogen ist anonym. Teilnahme bis 31. Dezember 2017.

    Der Online-Fragebogen ist anonym, die Daten werden anonymisiert gespeichert und ausgewertet. Sollten Ihnen manche Fragen »zu weit« gehen, bitte nicht ärgern, einfach auslassen. Es gibt keine »Pflichtfragen«, aber je mehr ausgefüllt wird, umso aussagekräftiger sind natürlich die Ergebnisse.

    Die Auswertung wird im 1. Quartal allen VS-Mitgliedern zugänglich gemacht. Je nach Aussagekraft sollen die Erkenntnisse natürlich auch Argumentationsgrundlage sein, um beim Thema Lesungen und Honorare etwas positiv zu bewirken.

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    Der Aufruf, an der Umfrage teilzunehmen, kann als pdf-Datei hier geladen werden:

    Vorgeschichte

    Die Basis für diese Befragung bildet die Erhebung, die Daniel Carinsson (Sprecherteam- und Vorstandsmitglied SYNDIKAT) im Jahr 2013 innerhalb des SYNDIKATs begonnen hat. Für die Krimiautorinnen und -autoren gibt es daher bereits Zeitreihen zu dem Thema (siehe z.B. hier, pdf-Datei, 53 KB). Die erweiterte Umfrage unter potentiell 7.000 Literaturschaffenden wird es noch genauer nachzeichnen.