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    Arbeitsstipendium der »Mörderischen Schwestern«

    Arbeitsstipendium der »Mörderischen Schwestern«

    Die »Mörderischen Schwestern« vergeben jährlich ein Arbeitsstipendium für einen von einer Frau in deutscher Sprache verfassten Roman im Bereich der Spannungsliteratur.

    Bewerben
    können sich alle Autorinnen, die in deutscher Sprache schreiben, ohne Alters-, Wohnort- oder sonstige Beschränkung. … Eine Mitgliedschaft bei den Mörderischen Schwestern ist für eine Bewerbung um das Stipendium nicht erforderlich.

    Die Stipendiatin 2014, Dr. Anke Laufer, stellte die Bedeutung dieses Stipendiums für Frauen heraus, da die meisten Stipendien Altersbeschränkungen unterliegen, oder als Aufenthaltsstipendien für Frauen mit Familie oft eine nicht überbrückbare Hürde darstellen. Das Stipendium der Mörderischen Schwestern sei daher eine große Chance für Frauen, die allein aufgrund ihres Alters oder familiären Verpflichtungen von einem Großteil der sonstig ausgeschriebenen Stipendien ausgeschlossen sind.

    Die Präsidentin der Mörderischen Schwestern e.V., Janet Clark, fügt dem an: »Nach wie vor ist die deutschsprachige, von Frauen verfasste Kriminalliteratur in den großen Verlagshäusern, im Buchhandel und auch bei den Preisvergaben stark unterrepräsentiert. Durch dieses Stipendium möchten wir talentierten Frauen die Möglichkeit geben, einem Projekt die benötigte Extrazeit zu widmen, um qualitativ heraus zu ragen und damit einem Imagewandel der von Frauen geschriebenen, deutschsprachigen Kriminalliteratur Vorschub zu leisten.«

    Weitere Stipendiatinnen waren:

    • 2015: Dr. Marlen Schachinger mit "Die Andere"
    • 2016: Anne von Vaszary mit "Die Schnüfflerin"
    • 2017: Patricia Holland Moritz mit "Der unerwünschte Profiler"

    Die Bewerbungsfrist
    beginnt jeweils am 15. Januar eines Bewerbungsjahres und endet am 15. März.

    Die Förderung
    läuft über die Monate September, Oktober und November und beträgt insgesamt 1.500 Euro.
    Das Stipendium wird dem Vereinszweck folgend ausschließlich an Frauen vergeben.