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    Grundverständnis des VS Berlin für die Zukunft

    06.03.2018, 18:0010179 Berlin, Paula-Thiede-Ufer 10, ver.di

    Grundverständnis des VS Berlin für die Zukunft

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    Wie wollen wir leben?

    Was betrifft uns?

    Was wollen wir tun?

    Seit einiger Zeit zeichnet sich in Europa und auch in unserem Land immer deutlicher eine Entwicklung ab, deren Vertreter Grundwerte unsres gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage stellen. Mittlerweile hat sie sich hierzulande in einer Partei organisiert, die mit einem vergleichsweise hohen Stimmenanteil in den Bundestag gewählt wurde.

    Ursachen dieser Entwicklungen mögen diffuse Ängste bei denen sein, die Zuflucht in simplen Parolen suchen. Bei manchen Vertretern dieser Partei kann man jedoch kaum noch von Ängsten reden; eher von Hass und Ablehnung von allem, was nicht in ihr enges Weltbild passt. Sie formulieren aber vor allem, wogegen sie sind. Errät man daraus, wofür sie sind, steht schlichtweg unsere Demokratie auf dem Spiel. Historisch gesehen haben sich Diktatoren immer wieder demokratisch legitimieren lassen und dann ihre Macht implementiert.

    Wir im VS Berlin möchten uns mit diesen Entwicklungen befassen. Im vergangenen Jahr gab es dazu bereits einen konkreten Anlass. Wir möchte jedoch den Diskurs auf unsere Weise führen. Wir möchten uns darüber klar werden, wie unsere Zukunft gestaltet werden kann in sich rasant verändernden Umständen. Wir möchten formulieren, wofür wir sind, und nicht, wogegen. Das bedeutet auch, Schwierigkeiten zu analysieren und zu benennen, im Sinne eines dialektischen Prozesses. Wir möchten agieren, nicht reagieren.

    Wenn nicht wir, die Schriftstellerinnen und Schriftsteller: wer denn?
    Wenn nicht jetzt: wann dann?

    Dazu möchten wir Euch/Sie alle sehr herzlich zu einem Diskussionsforum einladen am:
         Dienstag, den 6. März 2018, 18.00Uhr
         ver.di-Haus, Saal Othello
         10179 Berlin, Paula-Thiede-Ufer 10

    Der Vorstand:
         Astrid Vehstedt
         Lena Falkenhagen
         Erik Müller
         Petra Gabriel
         Cally Stronk

    Diskussionsleitung:
         Andreas Köhn