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    Zu blau der Himmel im Februar

    13.07.2013, 19:00Berlin

    Zu blau der Himmel im Februar

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    Worte gegen Rechts

    Alexander Schmorell und die Weiße Rose.
    Zum 70 Jahrestag seiner Ermordung durch die NS-Justiz

    Lesung
    mit Jutta Schubert, Moderation Imre Török

       13. Juli 2013 | 19:00 Uhr
       Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung
       Franz-Mehring-Platz 1 | 10243 Berlin

    Alexander Schmorell ist seit Tagen auf der Flucht, als die Geschwister Scholl hingerichtet werden. Mit Hans Scholl hatte er die »Weiße Rose« gegründet und ihre Flugblätter verfasst. Schmorells Flucht scheitert. Er kehrt nach München zurück. Sein Fahndungsplakat klebt an den Mauern der Stadt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis er verraten wird.
    Jutta Schubert schildert in ihrem Roman »Zu blau der Himmel im Februar« ein bisher nicht erzähltes dramatisches Schicksal des deutschen Widerstands.
    Der Roman basiert auf der Grundlage von Interviews, die die Autorin mit Zeitzeugen, also Familienangehörigen, Freunden und Bekannten von Alexander Schmorell, sowie den anderen Protagonisten der »Weißen Rose« geführt hat und die inzwischen fast alle verstorben sind. So entstand ein einzigartiges Dokument seiner missglückten Flucht und andererseits ein Roman, der die Dramatik und Tragik des Scheiterns, das in die Verhaftung und Hinrichtung Alexander Schmorells mündete, einfühlsam und dramatisch nachzeichnet.

    Die Autorin:
    Jutta Schubert, geboren und lebend in Wiesbaden, studierte Literaturgeschichte und Theaterwissenschaften an den Universitäten Erlangen/Nürnberg und Frankfurt am Main. In den achtziger Jahren war sie Regieassistentin am Schauspielhaus Bochum, bei den Salzburger Festspielen sowie am Burgtheater Wien, sie arbeitete dort mit Claus Peymann, George Tabori, Manfred Karge, Axel Manthey und anderen. Seit 1987 veröffentlichte sie zahlreiche Theaterstücke, Prosa und Lyrik. Sie ist heute als Freie Regisseurin und Dramaturgin tätig.

    Eine Kooperation
    von Verband deutscher Schriftsteller (VS), Rosa Luxemburg Stiftung und dem Kulturmaschinen Verlag

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    Die Einladung kann als pdf-Datei hier geladen werden.