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    Der VS trauert um Irmela Brender

    Der VS trauert um Irmela Brender

    10.03.2017

    Am ersten Tag des Monats März ist die Schriftstellerin und Übersetzerin Irmela Brender in Sindelfingen gestorben.

    Die am 20. April 1935 in Mannheim geborene Schriftstellerin und Übersetzerin setzte sich aktiv für bessere Bedingungen von Schriftstellerinnen und Schriftstellern ein. Von 1976 bis 1977 und von 1983 bis 1986 war sie Beisitzerin im Bundesvorstand des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller. »Irmela Brender hat viel für die Interessen der Schreibenden und ihrer Werke geleistet. Dafür sind wir ihr zu großem Dank verpflichtet«, so die VS-Vorsitzende Eva Leipprand.

    Als Autorin wie Übersetzerin war Irmela Brender äußerst vielseitig. Sie arbeitete zunächst als Lektorin und Journalistin. Obwohl sie ihrem Heimatland Baden-Württemberg immer verbunden blieb, war sie viel auf Reisen, nach Ost (Polen) und West. Mit ihren zahlreichen Übersetzungen aus dem Englischen und Amerikanischen bleibt sie unvergessen. So übersetzte Irmela Brender Joan Aiken, Agatha Christie, Rudyard Kipling oder Thomas A. Barron. Aber auch eigene Kinderbücher, Romane und Gedichte machten sie bekannt. Eines ihrer erfolgreichsten Sachbücher wurde die Rowohlt-Monographie über Christoph Martin Wieland. Imre Török vom Vorstand des Schriftstellerverbands schätzte sie als »äußerst menschenfreundliche und kluge Kollegin«.

    Irmela Brender erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie den Stuttgarter Literaturpreis, den Publizistenpreis des Deutschen Bibliotheksverbands und die Wieland-Medaille der Stadt Biberach.

    Pressekontakt

    Heinrich Bleicher-Nagelsmann
    TEL: +49.30.6956-2327 | e-Mail: vs@verdi.de

     

     

     

    Die Medieninformation des VS vom 10. März 2017 kann als pdf-Datei hier geladen werden: